Viel Potenzial in den Dörfern entdeckt

Kommunalpolitik

Entwicklungsmaßnahmen von den Bürgern priorisiert

Blomberg. Mit einer zweiten Beteiligungsrunde in den drei lokalen Workshops hat der Prozess zur Erstellung  eines „Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes“ (IKEK) einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.  Aufbauend auf den zuvor als wünschenswert definierten Maßnahmen wurden  diese nach der Würdigung durch das  Planungsbüro nun in Form von Projekt- blättern priorisiert und in eine Reihenfolge gebracht.

In den insgesamt gelisteten 207 Projekten  gibt es vielfältige Themen- und Aufgabenfelder wie die „klassische“ Dorferneuerung, die Freiflächen und das Ortsbild  in den Dörfern. Eine Rolle spielen zudem  der Straßenbau, (Wirtschafts-) Wege außerhalb der Ortslagen, der ÖPNV, das  Vereinsleben, soziale Projekte und die  Infrastruktur (u. a. der Breitbandausbau). Die Maßnahmen und Projekte lassen sich  grundsätzlich unterscheiden in solche  ausschließlich für das jeweilige Dorf oder  in Vernetzungsprojekte für mehrere Orts- lagen. Übergreifend wurden genannt: die  Erweiterung und Ergänzung des Nelkenwegs sowie die Schaffung, Aufwertung  und Erweiterung von Nahversorgungs- angeboten. Im Teilraum Nord und Süd  spielte die Mobilität (Dorfauto, Dorfrad,  Mitfahrerbänke etc.) eine große Rolle. Bürgermeister Klaus Geise: „Auf der Basis  der Bürgerbeteiligungen kann nun das  IKEK erstellt werden. Private Projekte sind  allerdings ebenso noch abzustimmen wie  die Vorgaben der Förderstelle. Am Ende  des Weges steht dann nach der politischen  Debatte zunächst der grundsätzliche  Beschluss des Rates über das IKEK selbst  und in der Folge die jeweilige Mittelbereitstellung in den kommenden Jahren.“

 
 

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