Umbau und Sanierung des Schulzentrums

Kommunalpolitik

CDU votiert gegen umfassende Lösung  
Blomberg. Im Mittelpunkt der beiden  letzten Sitzungen des Ausschusses für  Schule, Sport und Kultur stand der bevorstehende Umbau und die Sanierung  des Blomberger Schulzentrums. Mit dem  Auslaufen der Haupt- und der Realschule  und der Errichtung einer Sekundarschule  wurde eine Anpassung der räumlichen  Struktur an die neuen Gegebenheiten  unabdingbar. Die Kosten für den Umbau  und die Sanierung wurden von dem mit  der Planung beauftragten Architekturbüro auf insgesamt etwa 6,5 Mio. Euro  beziffert. SPD und Grüne beantragten  die umfassende Sanierung der Gebäude.  Die CDU votierte dagegen.

Die anfallenden Kosten für die Baumaßnahme gliedern sich laut Architekten im  Wesentlichen in drei große Blöcke:

 1)  Maßnahmen, die sich zwangsläufig aus  der Umnutzung der Schule sowie aus  sicherheits- und brandschutztechnischen Anforderungen ergeben (ca.   5 Mio. Euro)

 2)  zusätzliche Maßnahmen, die aufgrund  baulicher und elektrotechnischer Defizite dringend empfohlen werden  (ca. 1,2 Mio. Euro)

3)  Maßnahmen, die zur Erreichung eines  zeitgemäßen optischen Standards zu  empfehlen sind (ca. 300.000 Euro) Fast der gesamte Betrag gilt als investive  Maßnahme und kann über langfristige  Kredite finanziert werden.  

„Die notwendigen Baumaßnahmen er geben sich zum einen aus der Tatsache,  dass das Schulzentrum fast vierzig Jahre  alt und damit sanierungs- und renovierungsbedürftig ist. Zum anderen erfordert  die Umsetzung des pädagogischen Konzepts einer Sekundarschule angesichts  einer sich verändernden Schülerschaft  und der Herausforderung, Schüler mit  und ohne Behinderung gemeinsam zu  unterrichten andere unterrichtliche Möglichkeiten. Die Fraktionen von SPD und  Grünen beantragten deshalb für die  anstehenden Haushaltsberatungen den  laut Architekturbüro für die gesamte  Maßnahme erforderlichen Betrag von  etwa 6,5 Mio. Euro in den Haushalt ein- zustellen. Die Haltung der CDU-Fraktion,  auf Maßnahmen zu verzichten, die von  den Architekten aufgrund „baulicher und  elektrotechnischer Defizite“ dringend  empfohlen werden, erscheint uns nicht  sinnvoll, da dann in kurzer Zeit, erneut  in gerade renovierten Gebäudeteilen  saniert werden müsste,“ erläutert Ausschussvorsitzender Klaus-Peter Hohenner  (SPD) die positive Haltung von Sozialdemokraten und Grünen zu dem Projekt.

 
 

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