Straßenerneuerungen für 1,158 Mio. Euro

Kommunalpolitik


Günther Borchard

Fünfjähriges Arbeitsprogramm beschlossen

Blomberg. Der Ausschuss für Bauen und  Umwelt hat trotz schwieriger Haushaltslage die Sanierung verschiedener Straßen  im Gemeindegebiet für 2017 beschlossen  und für die Folgejahre bis 2021 ein Arbeitsprogramm aufgestellt. Das Gesamtvolumen für die Jahre 2017 bis 2021 beläuft sich auf knapp 1,2 Mio. Euro. Die Maßnahmen und das Programm wurden  einstimmig im Ausschuss beschlossen.

 Die Verwaltung erstellte im Vorfeld eine  Liste mit beschädigten Straßen und Wegen, die auch die von den Ortsvorstehern  und Anwohnern gemeldeten Schäden  umfasst. Auf Basis dieser Liste fand im  Herbst vergangenen Jahres eine erste  Bereisung der Straßenabschnitte durch  Mitglieder des Ausschusses statt. Da die  Liste nicht vollständig war, wurde vereinbart, frühzeitig in Sommer 2016 eine  zweite Bereisung anzusetzen, um weitere  Straßen und Wege zu besichtigen. Auf  dieser zweiten Bereisung informierte die  Verwaltung umfassend über die vorgeschlagenen Maßnahmen. Über den Sommer hinweg erstellte die Verwaltung eine  detaillierte Prioritätenliste für die Jahre  2017 bis 2021, die in der November-Sitzung  des Fachausschusses beraten und beschlossen wurde.  „Für die weitere Beratung war es sehr  hilfreich, die Straßenschäden selbst in  Augenschein zu nehmen“, hält der   Vorsitzende des Ausschusses, Günther  Borchard (SPD), die Bereisung für unerlässlich und fährt fort: „Nur dadurch  konnten wir uns vor Ort ein eigenes Bild  von dem Zustand machen. Notwendige  Erneuerungen sind dann leichter zeitlich  zu priorisieren und einzuordnen.“  Die Beschlussfassung erfolgte jetzt, denn  so Borchard weiter: „Schon im Zuge der  Haushaltsplanberatungen für das Jahr  2017 sollte das weitere Vorgehen in der  Straßensanierung festgelegt werden. Der  Umfang und die Reihenfolge der vorgesehenen Maßnahmen haben sowohl im  Hinblick auf das anzusetzende Kostenvolumen als auch für die Unterteilung in  `konsumtive´ sowie `investive´ Maßnahmen  unmittelbaren Einfluss auf den Haushalt.“  Das Arbeitsprogramm enthält für die  nächsten Jahre die zeitliche Abarbeitung  der Einzelmaßnahmen mit den zu erwartenden Baukosten und der Einordnung  in die Kategorien „Unterhaltung“ bzw.  „Investition“. „Mit dem gefassten Beschluss will der  Ausschuss Planungssicherheit sowohl für  die Verwaltung als auch für die jeweils  betroffenen Anwohner und deren frühzeitiger Benachrichtigung sicherstellen“,  erläutert Borchard das zentrale Anliegen  des Ausschusses. „Der Ausschuss erwartet von der Verwaltung, dass Anwohner  zukünftig rechtzeitig und umfassend über  Straßensanierungsmaßnahmen informiert  werden. Dies ist notwendig, damit sich  die von diesen Straßenbaumaßnahmen  Betroffenen frühzeitig auf die auf sie ggf.  zukommende finanzielle Belastung einstellen könnten.“ Für 2017 sind folgende Sanierungen geplant: die Wiesenstraße in Istrup, das  Reinkental, 2. Teil in Eschenbruch sowie  drei Fußwege in der Kernstadt (Fa. Stumpf  B1/Feldohlentrup, Zugang Neuer Weg/ Kulturhaus, An der kleinen Mauer).

 
 

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