Stellungnahme des SPD-Fraktionsvorsitzenden zum Mandatsverzicht von Hans-Ulrich Arnecke und dem Kurswechsel der Grünen

Landespolitik


Günther Borchard

Der Schritt von Hans-Ulrich Arnecke ist in meinen Augen außerordentlich bedauerlich. In den nunmehr fast 19 Jahren meiner Ratstätigkeit habe ich ihn vom ersten Tage an als kompetenten, sachlichen und sorgfältig abwägenden Ratskollegen erlebt. In der Zeit von 1999 bis 2014 hatte ich durch die Sachlichkeit seiner Redebeiträge nie das Gefühl, dass es ihm um Profilierung aus dem Oppositionsblickwinkel ging, sondern immer um die Sache und für die positive Entwicklung des Gemeinwesens. In den letzten Jahren seit der Kommunalwahl 2014 habe ich ihn als verlässlichen Kooperationspartner in der Zusammenarbeit von SPD und Grünen erlebt. So war es immer möglich, in der Sache zu guten Ergebnissen zu kommen und vernünftig die Herausforderungen für die Stadt zu bewältigen.

Wer sich zurückerinnert, weiß, dass gerade er entscheidend dafür gesorgt hat, dass die Grünen zur Kommunalwahl 2009 und 2014 antreten konnten. Dass interne Streitereien über den Kurs der Grünen offensichtlich dazu geführt haben, dass er sein Amt zurückgibt, weist nicht nur auf gravierende sachliche Differenzen hin, sondern dass grundsätzlich ein anderer Kurs gewollt ist. Persönliche Profilierungsinteressen dürften da wohl eine große Rolle gespielt haben. Deutliche Hinweise hat es dazu in der jüngeren Vergangenheit gegeben.

Für mich ziehe ich das Fazit:  Bei den Grünen hat offensichtlich eine mehr als bedenkliche und bedauerliche Entwicklung stattgefunden, die Hans-Ulrich Arnecke nun zu dem Schritt bewegt haben. Ein klarer Verlust für die Sacharbeit in den Gremien und im Rat.

 

Günther Borchard

(Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Blomberg)

 

 
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 001407007 -

19.03.2019 20:09 Wir brauchen flächendeckende und leistungsfähige Mobilfunknetze
Die SPD-Bundestagsfraktion schlägt ein Bundesförderprogramm Mobilfunk vor, um die Regionen zu versorgen, in denen sich Investitionen für Telekommunikationsunternehmen finanziell nicht rentieren. Dort, wo der Marktausbau versagt, muss der Staat eingreifen und für die Infrastruktur Sorge tragen. Nur so können die sogenannten weißen Flecken geschlossen werden. „Noch immer gibt es zahlreiche Funklöcher in Deutschland. Ursächlich hierfür

18.03.2019 15:16 ASF – Frauen verdienen mehr!
Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischen Frauen (ASF) Maria Noichl erklärt: Wie in jedem Jahr bedeutet dieses Datum, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen bis zu diesem Tag umsonst gearbeitet haben. Bedingt wird dies durch einen nach wie vor bestehenden Gender Pay Gap von 21 Prozent in Deutschland, einem der größten in der ganzen

15.03.2019 07:31 AG Selbst Aktiv begrüßt die Einigung der Regierungskoalition zum Wahlrecht für Menschen mit Behinderungen
Anlässlich der Einigung der Koalition erklärt der Vorsitzende von Selbst Aktiv Karl Finke: Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Urteil vom 29. Januar 2019 die Aufrechterhaltung von Wahlrechtsausschlüssen für Menschen, die unter Vollbetreuung aller Angelegenheiten stehen, für verfassungswidrig erklärt. Dies gilt auch für Straftäter, die wegen Schuldunfähigkeit in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind. Die Karlsruher

13.03.2019 20:29 „Europa muss politischer werden“
Exklusiv-Interview mit Vizekanzler Olaf Scholz Der Bundesfinanzminister erläutert für spdfraktion.de das sozialdemokratische Konzept eines sozialen Europas und begründet, weshalb eine Reform des Sozialstaates notwendig ist. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

10.03.2019 21:19 Achim Post zum „Europa-Konzept“ der CDU-Vorsitzenden
Echter Fortschritt für ein starkes und gerechteres Europa sieht anders aus. Kramp-Karrenbauers Antwort auf Macron lasse jeden sozialen Gestaltungsanspruch für Europa vermissen, kritisiert SPD-Fraktionsvize Achim Post. Dabei seien europäische Mindestlöhne Teil des Koalitionsvertrages. Frau Kramp-Karrenbauers Antwort auf Präsident Macron ist in vielen Punkten schlicht und einfach eine Absage. Echter Fortschritt für ein starkes und gerechteres Europa

Ein Service von info.websozis.de