Schulzentrum vor Überplanung

Schule und Bildung


Schuausschussvorsitzender Klaus-Peter Hohenner

Verwaltung soll Vorleistung erbringen

Blomberg. Das Schulzentrum der Nelkenstadt mit rund 2.000 Schülerinnen  und Schülern steht in den kommenden  Jahren vor einigen Veränderungsprozessen – bauliche Veränderungen nicht  ausgeschlossen. Dabei geht es weniger  um Zuwachs von Flächen als um deren  Aufteilung und Zuschnitt. Klaus-Peter Hohenner (SPD-Ratsherr und  Schulausschussvorsitzender): „Zug um  Zug werden Haupt- und Realschule Klassenräume zu Gunsten der Sekundarschule  freimachen. Doch mit einem reinen  Tausch ist es nicht getan. Die neue Schule  hat ganz eigene Raumanforderungen für  ihr Lernkonzept. Parallel hat auch das  Hermann-Vöchting-Gymnasium zusätz lichen Raumbedarf zum jetzigen Bestand  artikuliert.“ So entstehe die besondere  Situation, dass sich bei zurückgehenden  Schülerzahlen der Raumbedarf nicht  entsprechend mitreduzieren lasse.

Zudem  bliebe der Unsicherheitsfaktor rund um  die Landesanforderungen an die Inklusion. In einem ersten Schritt zur Abarbeitung  der Fragestellungen erstellt derzeit die  Verwaltung die technischen Grundlagen  innerhalb des Gebäudemanagements.  Für die Erstellung eines neuen Nutzungskonzeptes ist ergänzend die Bezirksregierung eingeschaltet und um Mitwirkung  gebeten worden.  Ob und in welchem Umfang dann noch  externe Gutachter hinzugezogen werden  müssen, entscheiden die Beratungen der  nächsten Monate.  

 
 

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