Schulentscheidungen bestätigt

Schule und Bildung


Klaus Peter Hohenner

Blomberg. Die Entwicklung der Kinderzahlen in der Großgemeinde Blomberg ist weiter rückläufig. Dieser negative Trend bestätigte sich bei den realen Anmeldezahlen in den Grundschulen, wie auch bei den absoluten Geburtenzahlen. Veränderungen in der Grundschullandschaft ergeben sich nicht daraus. In der Folge der vorausgegangenen Grundschuldiskussion sind die damaligen Prognosen selbstverständlich zu überprüfen und nachzuhalten. Die aktuellen Geburtenzahlen (wesentlicher Gradmesser für die Anzahl künftiger Erstklässler) bestätigen den Entschluss zur Schließung zweier Grundschulen. Über 234 (im Jahr 2000) und 167 (in 2011) neu eingeschulte Kinder werden es künftig noch weniger: 135 (für 2015) und 108 (für 2019) werden erwartet.

Ratsherr Klaus-Peter Hohenner (SPD), Vorsitzender des Blomberger Schul - ausschusses: „Mit diesen Kinderzahlen können wir mittelfristig gesichert sechs Eingangsklassen bilden. Und selbst am lange Ende können mit fünf Eingangsklassen unsere drei Grundschulen gut gefüllt werden.“ Wie die Verwaltung in der jüngsten Schulausschusssitzung berichtete, ist das Anmeldeverfahren an den Grundschulen für das kommende Schuljahr 2014/15 vorläufig abgeschlossen. Von den ursprünglich eingeplanten 154 Kindern finden lediglich 142 den Weg in eine hiesige Grundschule. Für das laufende Schuljahr ist das Verhältnis 144 zu 130. Gründe für die Differenz liegen in Fortzügen und dem Besuch anderer Schulen.

 
 

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