Neue Bestattungsformen in Vorbereitung

Kommunalpolitik


Bürgermeister Klaus Geise

Verwaltung legt Hauptausschuss Satzungsentwurf vor

Blomberg. Zum Jahreswechsel soll die  neue Friedhofssatzung für die Blomberger Großgemeinde gelten. Hierzu legte  die Verwaltung jetzt nach der Diskussion  der letzten Monate (der Stadtbote berichtete mehrfach) einen ersten Entwurf  vor. Inhaltlich steht dabei die Schaffung  neuer Bestattungsformen im Vordergrund: Künftig sollen auch Urnengrabkammern und Urnenrasengrabstätten  angeboten werden.

Bürgermeister Klaus Geise dazu: „Bei  vielen Menschen besteht der große  Wunsch nach pflegefreien Beisetzungsmöglichkeiten, insbesondere nach den  Urnenrasengrabstätten oder Ähnlichem.  Dieses Angebot, ob nun halbanonym mit  Gedenktafeln oder unter einem Baum,  wollen wir künftig machen. Dabei kann  die konkrete Ausgestaltung von Friedhof  zu Friedhof unterschiedlich sein: je nach  Lage und Größe des Friedhofs und vor  allem je nach Wunsch vor Ort.“  Im Satzungsentwurf sind neben redaktionellen Anpassungen noch folgende  Neuerungen vorgesehen: Für Urnenbestattungen werden zukünftig ausschließlich sogenannte „Bio-Urnen“ zugelassen,  in Reihengräbern wird es zukünftig nur  noch eine Bestattung/Beisetzung geben,  in Wahlgräbern je Stelle zwei. Alte Gräber  haben Bestandsschutz und sind von der  Veränderung nicht betroffen. Bei der  Schließung von Friedhöfen werden keine  neuen Grabanlagen mehr zugelassen.  Allerdings wird auf einem vorhandenen  Grab noch eine Beisetzung ohne Verlängerung der Grabnutzungsdauer möglich  sein. Da mit den Dorfgemeinschaften Dalborn,  Höntrup und Wellentrup Pflegevereinbarungen getroffen werden konnten, werden  diese Friedhöfe im Bestand gehalten.  Hinsichtlich des Friedhofs Brüntrup wäre  der Entwurf in Hinblick auf neue Entwicklungen im Dorf zu aktualisieren, denn  derzeit sieht der Satzungsentwurf (noch)  die spätere Schließung vor.

 
 

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