Kunstrasenplatz in Istrup geht in die Umsetzungsphase

Kommunalpolitik

Istrup. Im Ausschuss für Schule, Sport  und Kultur stellte die Verwaltung mit  dem zuständigen Planungsbüro die fertigen Pläne für den Kunstrasenplatz in Istrup vor. Der Antrag der Jusos zur umweltfreundlichen und nachhaltigen Befüllung des Platzes mit Kork-Sand-Granulat wurde einstimmig angenommen.  Der konkrete Planungsauftrag war von  der Verwaltung seinerzeit unverzüglich  an ein externes auf Kunstrasenplätze  spezialisiertes Planungsbüro vergeben  worden.

Zuvor war sowohl der Förderantrag auf Landesmittel durch das zuständige Landesministerium, als auch der  Antrag auf Förderung durch Bundesmittel vom zuständigen Bundesministerium  abgelehnt worden, so dass die Stadt bei  der Durchführung der Maßnahme end- gültig auf Eigenmittel angewiesen ist.  Planer Christian Deppen stellte den Ausschussmitgliedern anhand einer Planungsskizze vor, wie der Kunstrasenplatz  beschaffen sein wird, und wie er sich in  das Areal einfügen wird. Insbesondere  der Wunsch der Blomberger Fußballvereine, zur Mehrzweckhalle hin mehr Freifläche und Stehplätze zu gewinnen und  die Spielfläche tiefer Richtung Straße zu  ziehen, konnte dabei berücksichtigt wer- den, ohne gleichermaßen in die bestehenden Bäume unterhalb der jetzigen  Spielfläche eingreifen zu müssen. Der  Planer führte dazu im Ausschuss aus,  dass ein leichter Rückschnitt einzelner  Bäume völlig ausreiche, und kein einziger  Baum entnommen werden müsse. Mit einer Fläche von 100 x 65 Metern  entspricht der Platz dabei zukünftig internationalen Standards. Die sechs Flutlichtmasten unterliegen keiner Genehmigungspflicht.  Insgesamt sind für die Herstellung des  Kunstrasenplatzes Kosten in Höhe von  rund 830.000 Euro im städtischen Haus- halt veranschlagt.  Der Ausschuss befasste sich weiterhin  mit der Frage der Beschaffenheit des  Granulats. Hier lag ein Antrag der Jusos  vor. Lars Gleichmann erläuterte den   Juso-Antrag und machte deutlich, wie  umweltschädlich das konventionelle  Gummigranulat sei. Er wies auf die unmittelbaren und die nachgelagerten  Risiken hin und erläuterte die aus Sicht  der Jusos positiven Merkmale einer natürlichen Korkbefüllung.  Diese Argumente unterstrich auf diverse  Nachfragen auch der Planer, so dass am  Ende einer längeren Debatte ein einmütiges Votum des Ausschusses zugunsten  einer Befüllung des Kunstrasenplatzes  mit Kork-Sand-Granulat stand.  Wie die Verwaltung bereits im Vorfeld der  Ausschusssitzung mit den betroffenen  Fußballvereinen abgestimmt hatte, beginnt nun die heiße Phase für den Istruper Platz.  In einem zweiten, überlappenden Schritt  soll die Mehrzweckhalle umgerüstet und  aus gebaut werden. Hierzu kann die Stadt  jedoch auf Fördermittel zurückgreifen.  Ein entsprechender Förderbescheid über  414.000 Euro ist in Aussicht gestellt.

 
 

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