Grüne Vorgärten erwünscht

Kommunalpolitik

Bauausschuss berät über Grundsätze zukünftiger Bebauungspläne

Blomberg. In seiner letzten Sitzung in  diesem Jahr hatte der Ausschuss für  Bauen und Umwelt über einen Antrag  von Bündnis 90/Die Grünen zu beraten.  In diesem regte die Partei an, in zukünftigen Baugebieten der Stadt auf die in  der Bauordnung NRW vorgeschriebene  gärtnerische Anlage eines Gartens eindeutiger hinzuweisen.

Insbesondere die Anlage von Kiesbeeten  und Steingärten sollte möglichst unterbunden werden. Von diesen versprächen  sich neuerdings viele Gartenbesitzer eine  vermeintliche Pflegeerleichterung. In der  Praxis würden dennoch sprießende Unkräuter dann oft unzulässigerweise mit  Herbiziden bekämpft. Begründet wurden diese Vorschläge von  den Grünen mit dem Verlust von Lebensraum für Insekten, Kleintiere und Vögel  sowie mit der Veränderung des Mikroklimas in einem Steingarten durch überdurchschnittliches Aufheizen während  der Sommermonate. Dieser Sichtweise entsprach die Mehrheit  der Mitglieder des Ausschusses und ist  auch im § 9 der Landes-Bauordnung NRW  gesetzlich eindeutig geregelt. Hier heißt  es: „Die nicht überbauten Flächen der  bebauten Grundstücke sind wasseraufnahmefähig zu belassen oder herzustellen, zu begrünen, zu bepflanzen und so  zu unterhalten, soweit sie nicht für eine  andere zulässige Verwendung benötigt  werden.“ Besagter Paragraph fand schon deutlichen  Eingang in den zuletzt aufgestellten Bebauungsplan „Am Sonnenhang“, in dem  eine verbindliche Pflanzung von Obst- und  Laubbäumen innerhalb von zwei Jahren  vorgeschrieben ist. Der im Antrag geforderten „Bepflanzung  mit heimischen Bäumen, Obstbäumen  und Sträuchern, die Einsaat von Rasen- und Wiesenflächen sowie die Anlage von  Beeten mit heimischen Stauden und  Bodendeckern“, mochte sich der Ausschuss mehrheitlich nicht anschließen,  da der Begriff „heimisch“ einen erheblichen Interpretationsspielraum lässt und  zu dem viel zu sehr in die persönlichen  Präferenzen bei der Gartengestaltung  eingreifen würde. So wäre zum Beispiel  im Einzelfall zu diskutieren, ob Thuja- Hecken, Magnolienbäume oder japanische  Zierkirschen angepflanzt werden dürften oder nicht. „Solche Regelungen wären ein steter Quell für Konflikte über den Gartenzaun – ich bin eher dafür zu haben, gute nachbarschaftliche Beziehungen von Beginn an zu fördern“, so Thorsten Klatt van  Eupen, sachkundiger Bürger der SPD im Ausschuss für Bauen und Umwelt.  

 
 

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