Folgenutzung für ehemalige Grundschule Istrup

Schule und Bildung


Ortsvorsteher Jürgen Berghahn

Istrup. Zur Folgenutzung der ehemaligen Grundschule in Istrup sind Gespräche der Dorfgemeinschaft mit Ortsvorsteher Jürgen Berghahn (SPD) an der Spitze und Bürgermeister Klaus Geise angelaufen. Seitens der Stadt Blomberg wird für eine Übergangszeit die Belegung mit dem Fachseminar für Altenpflege der VHS angestrebt, das durch die Baumaßnahme des Kreises an der Bahnhofstraße obdachlos wird.

Berghahn erläutert: „Der Dorfausschuss hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich um die positive Weiterentwicklung des Ortes Gedanken macht und besonders den Bedarf der Dorfgemeinschaft und der Vereine für die Zukunft im Blick hat. Wie sieht der Bedarf in Istrup zum Beispiel in 15 Jahren aus und welche Raumkapazitäten werden benötigt?“ Der Ortsvorsteher weiter: „In einem ersten Schritt wäre zunächst ein möglicher längerer Leerstand der Schule zu verhindern. Mit der vorübergehenden Nutzung durch die Volkshochschule wären wir sehr einverstanden, übernimmt doch das Fachseminar eine wichtige Ausbildungsfunktion, die nicht gefährdet werden darf.“ In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Betriebsausschusses der Blomberger Immobilien- und Grundstücksverwaltung konnte Berghahn aktuell weiterhin berichten, dass die EUWATEC (Maßnahmenträger für zusätzliche Arbeitsgelegenheiten) ab dem 01. November das ehem. Lehrerhaus auf dem Gelände für ihre Zwecke (Werkstatt, Verwaltung) angemietet haben. Für die Durchführung von Renovierungsmaßnahmen sei die Schlüsselübergabe bereits erfolgt. Die Diskussion um die Folgenutzung der ehem. Grundschule Istrup hat Fahrt aufgenommen, weil entgegen der ursprünglichen Planung die Schule nicht erst zum Sommer 2015 schließt, sondern durch den Wunsch der Istruper Eltern sowie der diversen Schüleranmeldungen in Großenmarpe bereits seit diesem Sommer leer steht.

 
 

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