Erfolgreiche Sozialarbeit

Soziales


SPD-Ratsfrau Ursula Hahne-Eichhorn

Blomberg. In der jüngsten Sitzung des  Ausschusses für Senioren, Jugend und   Soziales berichteten die Mitarbeiterinnen   des Projekts Be8ung Sylvia­Manuela   Tünnermann und Ursula Spitzer über   die aktuelle Entwicklung ihrer nun schon   bis ins Jahr 1997 zurückreichenden pro jektbezogenen sozialen Arbeit in Blomberg. Aktuell handelt es sich dabei um ein Kooperationsmodell zur Beachtung,   Früherkennung und Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher zwi schen der Stadt Blomberg, dem SOS­  Kinderdorf e.V. und dem Kreis Lippe. Die   Arbeit von Be8ung entspricht in wesent­  lichen Teilen den Empfehlungen der   Sozialraumkonferenz 2020 im Themenfeld Schule und Familie.

„Die Arbeit an Schulen und im Freizeitbereich führt zum Abbau von Hemm schwellen und zu frühzeitigem Erkennen   von Problemlagen. In der Folge steigt die   Anzahl der Beratungen von Familien,   besonders auch von Ein-Eltern- und   Patchwork-Familien,“ so die beiden So-  zialarbeiterinnen.  Durch die Unterstützung von Kindern und   Jugendlichen in unterschiedlichen Bereichen zeigt die sozialpädagogische Gruppenarbeit positive Auswirkungen. An den   Blomberger Schulen wurden pädagogische   Teams etabliert, das Ferienangebot learn   & fun erfährt außerordentlich positive   Rückmeldungen und die Beratungskontinuität sehen die beiden Expertinnen   durch tragfähige Vernetzung und Kooperationsformen gewährleistet.  Den wachsenden Umfang und die Bedeutung ihrer Arbeit konnten sie anhand   des Anstiegs der Beratungszahlen an   allen Schulformen eindrucksvoll dokumentieren.  Ein fester Bestandteil des Angebots ist   inzwischen das Lernpaten-Projekt, das   jährlich ca. 100 Lernpaten-Paare zum   Nutzen sowohl der stärkeren wie auch   der schwächeren Schüler zusammenführt.  Auch das Café 8 wird zunehmend als   Treffpunkt und Möglichkeit zu Beratung   angenommen.   Abschließend plädierten die beiden So-  zialarbeiterinnen dafür, die enge Zusammenarbeit von Schule und Jugendarbeit   zu erhalten und zu stärken. Als Zukunftsaufgabe sehen sie die sinnvolle Anpassung   sozial- und freizeitpädagogischer Angebote an die Ganztagskonzepte der Blomberger Schulen.  Das Besondere an dem Blomberger Mo dell sieht SPD-Ratsfrau Ursula Hahne-  Eichhorn in der engen Verzahnung von   schulbezogener sozialer Arbeit und offener Kinder- und Jugendarbeit im Nachmittagsbereich. „Dies ist ein Erfolg, der   sich sehen lassen kann und um den uns   andere durchaus beneiden,“ plädierte  sie eindeutig für eine Weiterführung  dieser wertvollen Arbeit. 

 
 

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