Blomberg ist Pilotkommune für die Digitalisierung an Schulen in Lippe

Kommunalpolitik

Blomberg. Das Thema Digitalisierung ist  in aller Munde – auch Schulen und Verwaltungen müssen sich auf die neuen  Medien einstellen. Leider mangelt es noch  immer weitgehend an brauchbaren rechtlichen Vorgaben und konkreten Beispielen und Richtlinien. Nun haben die Stadt  Blomberg, der Kreis Lippe und die Bezirksregierung einen Projekt- und Kooperationsvertrag unterzeichnet, um gemeinsam für die Stadt Blomberg und die  örtlichen Schulen ein Konzept zu entwickeln und Synergieeffekte der zahlreichen  beteiligten Stellen nutzen zu können.

 So wichtig das Thema ist, so wenig greifbar und konkret war es bisher zu handhaben. Nach einem Beschluss der Kultus- ministerkonferenz sollen Kommunen die  Digitalisierung an ihren Schulen nun  schnell und umfassend vorantreiben.  Aber wie viele Tablets sind pro Schule  notwendig, wie viele sinnvoll – oder doch  besser Laptops?! Braucht man interaktive  Tafeln, Beamer oder passive TV-Displays  in den Klassenräumen? Was bringen der  Kommune überhaupt Hightech-Tablets,  wenn die örtliche Grundschule noch gar  keinen verlässlichen und ausreichenden  Breitband-Anschluss ans Netz hat? Welche  Förderkulisse hat eine Kommune eigentlich beim Netzausbau? Und darf sich jede  Schule selbst aussuchen, was im Unterricht  für Technik eingesetzt werden soll, oder  macht es Sinn, dass Schülerinnen und Schüler beim Schulwechsel auf vertraute  Technik und Geräte zurückgreifen können?  Diese und zahlreiche weitere Fragen und  Themenfelder werden in der Projektplanungsgruppe mit den Experten besprochen  und zur späteren Nachahmung für andere  Kommunen dokumentiert. In einer Art „Bauträgermodell“ ist die  Stadt Blomberg quasi der Bauherr der  letztendlichen Medienentwicklungsplanung, sie stimmt sich aber in einem eng  getakteten und systematisch an den  notwendigen „Bauabschnitten“ orien- tierten Zeitplan mit den Experten von  Kreis und Bezirksregierung ab. Für die Stadt ist diese Kooperation an- gesichts der vielen ungeklärten Fragen  und der teilweise großen und sehr individuellen Wunschlisten der örtlichen  Schulen ein großer Vorteil. Die Schulleitungen der Blomberger Schulen wurden  frühzeitig einbezogen. Das Kommunale  Rechenzentrum wird als externer IT- Dienstleister beteiligt.  Der Landesgesetzgeber lässt den Schulen  weitgehend freie Hand bei der Erstellung  ihrer Schulmedienkonzepte. Bezahlen  muss das Equipment am Ende die Kommune. Allein deshalb gibt es neben der  übergeordneten Verantwortung für ein  schlüssiges Gesamtmedienkonzept ganz  handfeste haushaltswirtschaftliche Gründe  für ein abgestimmtes kommunales Vorgehen.

 
 

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