Neues Baugebiet vom Rat beschlossen

Kommunalpolitik


Günther Borchard, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Umwelt

Beteiligungsverfahren ohne neue Erkenntnisse

Blomberg. Die positive Grundeinschätzung zur Eignung des Areals „Am Rammbocke“ als attraktives Baugebiet (sh.  Stadtbote April 2017) wurde in dem  durchgeführten Beteiligungsverfahren  bestätigt. Die eingereichten Anregungen  und Bedenken wurden sehr sorgfältig  durch das Planungsbüro geprüft sowie  mit Gegenargumenten entkräftet. Letztlich stimmte der Rat der Stadt mit den  Stimmen von SPD und Grünen dieser  Änderung des Bebauungsplanes zu,  während eine Minderheit (CDU, FBvB)  die Beibehaltung als öffentliche Bedarfsfläche und damit faktisch den Verzicht  auf eine Millioneneinnahme durch die  Nichtnutzung der städtischen Grundstücke wünschte.

 

Auf insgesamt 32 engbedruckten Seiten  entkräftete das Planungsbüro Reinold  insbesondere die kritischen Stellungnahmen und sah das fragliche Areal als städtebaulich sehr gut geeignet für ein innen- stadtnahes Baugebiet an. „Das beigebrachte  schalltechnische Gutachten widerlegt  detailliert Sorgen um einen eingeschränkten Spielbetrieb im Stadion oder mögliche  Nachbarschaftsklagen. Letztlich überwiegt  das öffentliche Interesse an einer Baulandausweisung die subjektiven Sorgen  der Nutzer der benachbarten Sportanlagen“, erläutert SPD-Fraktionsvorsitzender  Günther Borchard das Abwägungsergebnis  und das Votum seiner Partei für das neue  Bauland. Die vorgeschlagenen Schallschutz- maßnahmen sind mit geringem Aufwand  kurzfristig umzusetzen. „Die jetzt in der Umsetzung des Ratsbeschlusses folgenden technischen Arbeiten werden mit Hochdruck vorangetrieben, brauchen aber natürlich ihre Zeit,  zum Beispiel die Kanalnetzanzeige mit  der späteren Genehmigung der Bezirksregierung. Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten im nächsten Jahr werden  die einzelnen Baugrundstücke verkauft  werden können. Ein Kaufgesuch macht  aber bereits jetzt Sinn, denn das sichert  später mehr Auswahlmöglichkeiten, zum  Beispiel bei den 28 Grundstücken für  Einfamilienhäuser“, macht Bürgermeister  Klaus Geise klar.

 
 

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