Großgemeinde wird Kunstrasenplatz in Istrup bekommen

Kommunalpolitik


Klaus-Peter Hohenner

Diskussion um Standort abgeschlossen

Blomberg. Die Entscheidung zum Standort eines Kunstrasenplatzes in der Großgemeinde ist gefallen: Einmütig votierten alle Fraktionen für die Umwandlung des derzeitigen Rasenplatzes in Istrup. Ausschlaggebendes Argument war hierbei die zentrale Lage in der Großgemeinde, da alle Fußballvereine Nutzungszeiten auf der dann neu errichteten Anlage bekommen sollen. Klaus-Peter Hohenner (SPD), Vorsitzender der Fachausschusses für Schule, Sport und Kultur: "Wir haben bei unserer Entscheidung zwischen den Anträgen bewusst nicht die Finanzdiskussion in den Vordergrund gestellt, zumal sie sich in einer gleichen Größenordnung bewegen. Ausschlaggebend war die Verbesserung der Infrastruktur für die gesamte Großgemeinde, ohne das es dabei Verlierer geben könnte, wie zum Beispiel die Leichtathleten der LG Lippe-Süd."
 

Zur Sitzung des Sportausschusses hatte die Verwaltung auf der Grundlage der Vorberatungen zwei alternative Beschlussvorschläge zur Abstimmung unterbreitet: A) "Die Naturrasenfläche der Kampfbahn Typ C wird in eine Kunstrasenfläche umgewandelt und für die Wurfanlagen eine Fläche östlich der Kampfbahn Typ C hergerichtet" (also Schulzentrum) oder B) "Der Sportplatz in Istrup wird in einen Kunstrasenplatz umgewandelt."

Mit der abschließenden Entscheidung, auf dem städtischen Areal "Am Rammbocke" Bauplätze zu realisieren (siehe auch ergänzenden Bericht), waren andere Optionen wie der dortige Neubau vorab aus dem Rennen. Der nachträglich eingegangene Antrag des SV Cappel, dort einen Kunstrasenplatz zu bauen, fand nicht die Zustimmung des Stadtsportverbandes als Dachorganisation des Blomberger Sports und hatte somit wenig Chancen.

Seit der Diskussion im Frühjahr wurden die Varianten von einem Fachplaner untersucht und entsprechende Kostenschätzungen vorgelegt. Zu A (Kernstadt): Die Umwandlung dieses Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz wird mit ca. 545.000,00 Euro berechnet. Für die zusätzliche Fläche zur Erstellung der Wurfanlagen ist mit 345.000,00 Euro zu rechnen. Es würden allerdings noch Kosten für teilweisen Grunderwerb entstehen.

Zu B (Istrup): Für die Umwandlung des Platzes in einen Kunstrasenplatz werden dort Kosten in Höhe von ca. 700.000,00 Euro kalkuliert. Darin sind Kosten für die Herstellung des Platzes, den Bau einer Flutlichtanlage und einer Einzäunung enthalten. Für die Schaffung zusätzlicher Umkleideräume und Sanitäranlagen werden ca. 200.000,00 Euro veranschlagt.

 
 

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