Diskussion über Grundschulstandorte

Schule und Bildung


Klaus-Peter Hohenner (SPD), Vorsitzender des Schulausschusses

Blomberg. „Nur noch 137 Erstklässler sind im August 2015 einzuschulen. Die Tendenz ist weiter fallend“, betont Schulausschuss-vorsitzender und SPD-Ratsherr Peter Hohenner gegenüber dem Stadboten und fährt fort: „das bedeutet rechnerisch 27 Schüler oder eine Eingangsklasse für jede der fünf Grundschulen unserer Stadt“. Das Schulgesetz verlangt im Interesse einer zuverlässigen Lehrerversorgung mindestens zweizügige Grundschulen. Dies ist nach Auffassung der SPD-Fraktion in Flächengemeinden wie Blomberg nicht durchzuhalten.

„Es wäre mit der Aufgabe von drei der fünf Grundschulen mit entsprechend langen Schulwegen und Schülerbeförderungskosten verbunden“, so Hohenner. Eine siebenköpfige Arbeitsgruppe der SPD-Fraktion sucht im offenen Dialog mit allen Beteiligten nach einer Lösung. Einerseits sollen die bewährten Strukturen und Bindungen möglichst geschont, andererseits keine jährlich neue Hängepartie eröffnet werden. „Eltern und Schüler haben Anspruch auf eine verlässliche Regelung“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Günther Borchard. Nach einer Besichtigung der fünf Grundschulen durch die Arbeitsgruppe und einer Sondersitzung der Fraktion in der vergangenen Woche wird nun die Sommerpause intensiv genutzt, um verschiedene Szenarien zu entwickeln und durchzuprüfen. „Noch vor den Herbstferien müssen wir zu einem tragfähigen Ergebnis gelangen. Weitere Beratungen, u. a. im Schulausschuss am 09. 09. 2010, liegen vor uns“, gibt Borchard einen Ausblick auf die weitere Beratungsfolge.

 
 

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