SPD-Stadtverbandsvorsitzender Gottfried Eichhorn
Blomberg. Die SPD-Fraktion beantragt, den Hindenburgplatz umzubenennen und einen Ideenwettbewerb für die Neubenennung des Platzes durchzuführen. Nachdem sich die Teilnehmer an dem vom SPD- Ortsverein Blomberg veranstalteten Workshop „Hindenburgplatz – Pro und Contra einer Umbennenung“ mit großer Mehrheit dafür aussprachen, dem Platz im Herzen der Blomberger Altstadt einen neuen Namen zu geben, votierte auch die SPD-Fraktion für eine Umbenennung.
Im Kern geht es bei dieser Fragestellung darum, an welchen Kriterien sich die Benennung öffentlicher Straßen und Plätze in einer demokratischen Gesellschaft wie der Bundesrepublik orientieren soll. Werden Straßen und Plätze nach Personen benannt, so sollten sich die Namensgeber in besonderer Weise um unsere Demokratie oder um unsere Gesellschaftverdient gemacht haben. Sie sollten in bedeutender Weise zur Kultur oder wissenschaftlichen Erkenntnissen beigetragen haben, oder gemessen an den Normen und Werte einer demokratischen Gesellschaft als Vorbild gelten können.
„Paul von Hindenburg war kein Mensch, der in einem demokratischen Staat als Vorbild dienen kann und der es verdient, einem zentralen Platz in der Blomberger Innenstadt seinen Namen zu geben. Das wofür Hindenburg steht, passt nicht mehr in unsere Zeit,“ beantwortet Gottfried Eichhorn, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands, diese Frage.
Den kompletten Antrag zum Thema Hindenburg inklusive der ausführlichen Begründung finden Sie unter folgendem Link:
Antrag der SPD-Fraktion zur Umbennenung des Hindenburgplatzes